Mit freundlicher Unterstützung von:

Link Stadtwerke Lingen

WBR

Freddy

Freddys tiefkühlspezialitäten

icondrawer

Icon Drawer

 

Presse & Berichte:

Berlin

Lingen

Osnabrück


Eine deutsch-indische Geschichte. Anna Huberta Roggendorf und die "Society of the Helpers of Mary" AHR

von Dr. Ernst Pulsfort
ISBN 978-3-00-034360-5
Auf ca. 230 Seiten inkl. 40 Fotos beschreibt Pfarrer Pulsfort das Leben der deutschen Nonne Anna Huberta Roggendorf, die von 1932 bis zu ihrem Tod 1973 in Indien wirkte und dort die neue Ordensgemeinschaft der „Helpers of Mary” gründete.


Mitglieder der Gemeinde oder der Bartholomäus-Gesellschaft können das Buch zum Autorenpreis von 8,00 € zuzüglich Versandkosten direkt im Pfarrbüro oder schriftlich unter dieser Adresse bestellen:
Kath.Pfarrgemeinde St.Laurentius
Klopstockstr. 31
10557 Berlin

 

Herders neuer Atlas der Relegionen

Ernst Pulsfort beschreibt auf 143 Seiten über die Verbreitung der Relegionen der Welt. Er betrachtet unter anderem die Entwicklung, Konfliktzonen und religiös-konfessionelle Mischgebiete. Durch ausführliche Kommentare und anschauliche Grafiken entsteht für den Leser ein umfassender Einblick in die Welt der Relegionen der viel Interessantes zu bieten hat.

Herder Verlag

 


 

LingenEmsland Kurier

 

 

„Past Perfect“ rockt für einen „Matatu“

EL-Verlosung: 5 x 2 Eintrittskarten für Benefizkonzert zu gewinnen – Ordensschwestern in Kenia benötigen einen Kleinbus Zarah

Lingen (wrog) – Rock´n´Roll für den guten Zweck – unter diesem Motto spielt die Lingener Band „Past Perfect“ am 17. 3. (Sa., 20 Uhr) bereits das 6. Benefizkonzert zugunsten der Bartholomäus-Gesellschaft, die den aus Indien stammenden Orden der „Helpers of Mary“ unterstützt.

Bei dem Konzert wird „Past Perfect“ nicht nur bekannte Rock- und Poptitel covern. Gemeinsam mit den „Pipes“ der Frerener Drummerband „Cobra“ wagt die Lingener Gruppe ein musikalisches Experiment. „Die Kombination aus Dudelsack und Rockband klang schon bei der ersten Probe hochinteressant“, versichert Thomas Brümmer von „Past Perfect“. Mehr will der Gitarrist der Rockband aber noch nicht verraten. „Schließlich wollen wir zusammen das Publikum überraschen“, meint Brümmer.

In den letzten Jahren ist dies „Past Perfect & Friends“ stets gelungen. Die gemeinsamen Auftritte mit der „Chorwerkstatt Lingen“ im letzten Jahr oder die Kombination aus Rock und „Georgies Groove Orchestra“, der Big-Band des Gymnasiums Georgianum, vor 2 Jahren, klingen den Konzertbesuchern noch heute angenehm in den Ohren.

„Der Erlös des Konzertes geht in diesem Jahr an eine Station der Ordensschwestern in Nakuru (Kenia), die dort ein Waisenhaus und eine Krankenstation unterhalten, aber auch in Selbsthilfegruppen für Aidskranke und alleinerziehende Mütter und junge Mädchen arbeiten“, erklärt Wolfgang Hagemann, der bei „Past Perfect“ ebenfalls in die Saiten greift.

Die Zweite Vorsitzende der Bartholomäus-Gesellschaft, Inge Spratte-Marzouk, erläutert, wofür genau die Schwestern der „Helpers of Mary“ die Unterstützung aus Lingen verwenden wollen. „Wir brauchen dringend einen ‚Matatu‘, so wird in Kenia ein Kleinbus genannt, um Kranke und Schwangere zum Arzt oder in das nächste Krankenhaus transportieren zu können“, habe ihr Oberin Sr. Alphonsa mitgeteilt.

Fast 20 Kilometer betrage der Weg, was für Schwerkranke oder Hochschwangere eine nicht nur unzumutbare, sondern oft lebensgefährliche Belastung darstelle. Daneben solle der Kleinbus für den Transport von Einkäufen für die Waisenhäuser und den Schülertransport genutzt werden.

Das Konzert findet auf dem Saal der Lingener Wilhelmshöhe statt und steht unter dem Motto „Rock den Wilhelm“. Die Dekoration des Saals übernehmen Schüler der Fachklasse für Gestaltung der BBS Lingen. „Wir wollen mal prüfen, ob die alten Mauern halten“, lacht Hagemann. Das bleibt zu hoffen – es wäre sonst schade um das Catering und die Sekt- und Cocktailbar, die den Abend auf der altehrwürdigen Wilhelmshöhe abrunden sollen. Der EL-Kurier verlost 5 x 2 Karten für das Konzert. Wer gewinnen möchte, schreibt eine Postkarte an den EL-Kurier, Stichwort „Past Perfect“, Schlachterstraße 6-8, 49808 Lingen. Einsendeschluss ist der 13. 3. (Di). Bitte die Telefonnummer angeben, die Gewinner werden von uns benachrichtigt. Alle, die beim Benefizkonzert dabei sein wollen, haben die Möglichkeit, Karten im Verkehrsbüro der Stadt und bei Appelhans in der Lingener Burgstraße sowie an der Abendkasse zum Preis von 10 Euro zu erwerben.

Emsland Kurier

 

EL-Interview zum Sonntag

Hilferuf nach den Unruhen

Ernst Pulsfort  – Indien liegt ihm am Herz

Lingen (wrog) Ein Emsländer, der weltweit Gutes tut – das ist Ernst Pulsfort.Ernst Pulsfort

„Anfang der 90Jahre gab es große wirtschaftliche Schwierigkeiten in Indien, es kam zu Unruhen mit Tausenden von Toten“, erzählt der Priester im EL-Interview: „Im Januar 1993 erreichte mich dann ein Anruf der damaligen Oberin der ,Marys‘, Schwester Anandlata. Sie flehte um Hilfe“. So kam es zu Gründung der Bartholomäus-Gesellschaft.

Der Priester Dr. Ernst Pulsfort ist Vorsitzender dieser Gesellschaft, die seit ihrer Gründung im Mai 1993 den in Indien beheimateten Orden der „Helpers of Mary“ unterstützt.Ungefähr die Hälfte der 1300 Mitglieder stammt aus dem Raum Osnabrück/Emsland. Auch in Berlin hat der Verein Freunde und Gönner. Dort ist der 1955 in Lingen geborene Pulsfort nach verschiedenen Stationen, u. a. als Kaplan in Osnabrück bei der Pfarre „Heilig Geist und Franziskus“ und an „St. Augustinus“ in Nordhorn, als Pfarrer an „St. Laurentius“ in Berlin-Tiergarten tätig.

Warum sein Herz auch für die „Helpers of Mary“ schlägt, begründet Pulsfort im EL-Interview.  

EL: Herr Pulsfort, wieso unterstützt ein in Lingen geborener und jetzt in Berlin tätiger Pfarrer ausgerechnet den Orden der „Helpers of Mary“? Indien ist doch so weit weg.

Ernst Pulsfort: Eigentlich (lacht) verfolgen mich die „Helpers of Mary“ schon seit meiner Jugend. Schon Anfang der 70er-Jahre gab es erste Kontakte über die Pfarrjugend von St. Bonifatius in Lingen. Die Jugendgruppe hat damals 1 000 DM für die Elektrifizierung einer Leprastation der „Marys“ in Indien gesammelt.

Und das Erlebnis in einer Jugendgruppe reicht aus, um direkt eine Gesellschaft zur Unterstützung der „Helpers of Mary“ zu gründen?

Nein, natürlich nicht. Das war ein langer Weg bis dahin. An meiner ersten Stelle als Kaplan, „Heilig-Geist“ in Osnabrück, habe ich die Arbeit für die „Marys“ intensiviert und 10 000 DM für ein Leprakrankenhaus der Schwestern in Bombay gesammelt. Die haben wir 1984 mit mehreren Jugendlichen aus der Gemeinde vor Ort übergeben. Als ich dann nach Nordhorn in die Pfarrei „St. Augustinus“ versetzt wurde, habe ich dort die Arbeit weitergeführt und bin 1985 wieder mit einer Gruppe Jugendlicher nach Indien geflogen, um Spenden zu übergeben.

Wie ist es dann zur Gründung der Bartholomäus-Gesellschaft gekommen?

Anfang der 90-Jahre gab es große wirtschaftliche Schwierigkeiten in Indien. Es kam zu Unruhen mit Tausenden von Toten. Im Januar 1993 erreichte mich dann ein Anruf der damaligen Oberin der „Marys“, Schwester Anandlata. Sie flehte um Hilfe. Die Schwestern hatten ein Flüchtlingscamp gegründet. Eine nicht zählbare Menschenmasse benötigte Essen – und die Schwestern dafür große Töpfe, aber auch Decken und, und, und… Da hatte ich die Nase voll von einzelnen kleinen „Spendenaktiönschen“, wusste, dass ich damit nicht weiterkommen würde. Was die „Marys“ brauchten war eine dauerhafte Hilfe. Ich wollte am Ende des Jahres fest mit 10 000 DM rechnen können. Also habe ich die Bartholomäus-Gesellschaft gegründet.

Zu dieser Zeit waren Sie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Würzburg sowie an der Uni Mannheim tätig und sind kurz darauf als Rektor an die katholische Akademie Berlin gewechselt. Wieso hat die Gesellschaft jetzt so viele Mitglieder im Raum Osnabrück/Emsland?

Ich habe die Verbindungen nach Osnabrück und in das Emsland nie ganz aufgegeben. Und meine Bekannten dort habe ich mit Briefen regelrecht bombardiert. Ich war gerade neu in Berlin, konnte mich aber auf alte Bekannte verlassen. Die Osnabrücker Gruppe der Bartholomäus-Gesellschaft hat beispielsweise Reni Potthoff aufgebaut. Und in Lingen – ich komme regelmäßig in meine Heimatstadt – habe ich jedes Kivelingsfest, jedes Schützenfest mit einem Packen Beitrittserklärungen in der Tasche besucht.

Hat sich dieser Einsatz ausgezahlt?

Ich war vom Erfolg total überrascht. Schon im Gründungsjahr haben sich sehr viele Leute engagiert. Das erhoffte Ziel von 10 000 DM Spendengeldern haben wir weit übertroffen. Ende 1993 konnten wir umgerechnet 18 000 Euro an die „Helpers of Mary“ überweisen. Das war für mich aber auch Ansporn. Je größer die Bartholomäus-Gesellschaft wurde, umso mehr wollte ich draus machen. Und das hat funktioniert. Heute haben wir Mitglieder aus ganz Deutschland und zuletzt die „Marys“ mit durchschnittlich 350 000 Euro jährlich unterstützen können. Mittlerweile finanzieren Gruppen aus Deutschland praktisch fast 100 Prozent des Etats des Ordens, der vor wenigen Jahren seine Aktivitäten auch nach Kenia und Äthiopien ausgeweitet hat.

Sie sprachen von der Notwendigkeit dauerhafter Hilfe für die „Marys“. Zugleich scheinen Sie Dreh- und Angelpunkt der Unterstützung zu sein. Wie soll es für die Schwestern weitergehen, wenn Ernst Pulsfort einmal ausfallen sollte?

Im Oktober 2010 wurde die „Anna-Huberta-Roggendorf-Stiftung“, benannt nach der deutschen Ordensschwester und Gründerin der „Marys“, gegründet. Das Stiftungskapital von derzeit 170 000 Euro – Zustiftungen, zum Beispiel in Form von Erbschaften, sind jederzeit willkommen – soll dafür sorgen, dass die Hilfe für die in Indien und Afrika tätigen Schwestern nachhaltig gewährleistet ist.

Zum Vererben fülle ich mich noch etwas zu jung. Wie können die „Marys“ spontan unterstützt werden?

Zum Beispiel durch einen Besuch des Benefizkonzertes der Lingener Band „Past Perfect“. Am 17. März spielt die Gruppe um 20 Uhr im Saal auf der Lingener Wilhelmshöhe bereits ihr sechstes Konzert zugunsten der „Helpers of Mary“. Diesmal fördert die Band damit ein Projekt der Schwestern in Kenia. Schwerkranke und Hochschwangere müssen dort den Weg von fast 20 Kilometern zum nächsten Arzt oder Krankenhaus zu Fuß zurücklegen. Ein „Matatu“, so wird dort ein Kleinbus genannt, wäre eine große Unterstützung. Und dafür rockt „Past Perfect“ an diesem Abend.

Werden Sie das Konzert auch besuchen?

(lacht) Ja klar, geplant habe ich den Besuch jedenfalls – und das mit einem Packen Beitrittserklärungen für die Bartholomäus-Gesellschaft in der Tasche.


 

OsnabrückSolarlux

Im Solarluxforum in Bissendorf fand der jährliche Adventsbasar satt. Ein Teil der Erlöse geht auch in diesem Jahr an die Bartholmäus-Gesellschaft. In der Neuen Osnabrücker Zeitung erfahren Sie » mehr

 

 

Dettmer

 

Lisa und Gerd Dettmer haben nicht nur eine Spende für die Bartholomäus-Gesellschaft überrreicht sondern spontan beschlossen sich zukünftig in Kenia zu engagieren. Die neue Osnabrücker Zeitung berichtet über das Ehepaar.» mehr

 

 

Fleddermann

 

Die Abiturientin Vera Fleddermann berichtet dem Bersenbrücker Kreisblatt von ihren Erlebnissen im Waisenhaus der Mary's in Kenia. » mehr